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3.Tag 24.01.05 Montag 

Wir haben um 9.00 Uhr gefrühstückt und den Tagesablauf besprochen. 
Der sieht so aus:
1.Kleintiere Füttern
2. Pferde holen 
3.Reiten
4. Debby´s Knie einschmieren 
5. Boris Vertrauen gewinnen
 
Also, wir haben den Schweinen, den Hühnern und den Vögeln Futter und Wasser gegeben. Muss ja auch sein, sind ja auch Tiere. Dann haben Rike und Norbert entschlossen das alle 27 Pferde, die auf der weit entfernten Koppel stehen, wieder auf den Hof sollen, weil ca. 15 cm Schnee lagen und es nicht aufhört zu schneien. Das heißt, dass Rike und ich im Schneesturm 5 mal laufen mussten und jeweils 2 Pferde genommen haben, weil wir an der Straße entlang gehen mussten. Das war zwar anstrengend, aber sehr lustig und die ersten zwei Male hatte Rike sogar die drei Hunde mit dabei. Bei den letzten 2 Malen ist Norbert mitgekommen da wir die ganzen Babys holen mussten. Endlich alle Pferde sind da.

Rike und ich sind mit Noodles und Connor ausgeritten. Wir haben den ganzen Ausritt nur gelacht, weil unsere Pferde so cool drauf waren. Connor ist, als wir unsere Pferde im schnellen Trab erwärmt haben, auf einmal rechts in einen Weg eingebogen und hat später noch vor Freude kurz gebuckelt. Ich bin ohne Zügel und Steigbügel getrabt und "flog" wie ein Vogel. ? Es hatte aufgehört zu schneien und wir sind durch den tiefen Schnee gestampft. Als wir auf einem Waldweg waren, flatterte ein Vogel über uns. Ich guckte nach oben und in dem Moment machte Noodles einen Sprung nach vorne. Ich habe mich ganz schön erschrocken, Rike hat gelacht und deswegen habe ich sie angemotzt, musste aber auch lachen. ? Wir haben mit unseren Pferden viel gearbeitet und kamen lachend wieder auf den Hof. Es war schon fast dunkel.
Dann habe ich wie immer Debbys Knie eingeschmiert.
Aber Boris war auch noch da; unser kleines Sensibelchen, der nie wirklich Liebe erfahren hat da er noch nicht lange da ist. Aber er bessert sich ich kann ihn jetzt ohne Probleme von der Koppel holen.
Dann haben wir Norbert beim Essen von unserem Ausritt erzählt und ich konnte nicht aufhören zu kichern. Um 23.00 Uhr bin ich schlafen gegangen.

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